Stellplatz Höllviken am Foteviken Museum

(Stand 2018)

im Foteviken Museum

im Foteviken Museum

Fotevikens Museum:

... ist ein Museum in Südschweden, das in erster Linie als archäologisches Freilichtmuseum ein Wikingerdorf des Jahres 1134 darstellt, welches „Fotevikens Vikingareservat“ genannt wird. Ein wesentlicher Teil des Museumskonzeptes basiert auf der möglichst authentischen Belebung der damaligen Zeit durch Angestellte und ehrenamtliche Living-History-Darsteller. Foteviken ist das größte Museum dieser Art in Skandinavien.

Das Museum liegt am Öresund auf der Landzunge zwischen den Buchten Foteviken und Höllviken, rund 20 km südlich von Malmö.

im Foteviken Museum

im Foteviken Museum

Anlage:

Das Dorf besteht aus über 20 rekonstruierten Gebäuden innerhalb einer halbkreisförmigen Holzpalisade und gibt damit das Bild einer typischen Wikingersiedlung der Zeit zwischen 950 und 1150 wieder. Das Wahrzeichen Fotevikens ist ein hölzerner Wachturm. Am Meer liegen einige Räucherstuben und Fischerhütten. Im Dorf befinden sich u. a. eine Schmiede, eine Bäckerei, eine Münzwerkstatt, mehrere Gärten, die Häuser des Richters und des Webers sowie ein großes Thinghaus für Versammlungen. Außerhalb der Palisaden liegen einige Hütten armer Handwerker, eine einfache Pilgerherberge, ein (heidnischer) heiliger Hain und ein Runenstein. Im modernen Eingangsgebäude ist darüber hinaus ein kleines Museum zur Einführung in die Wikingerzeit untergebracht.

Historischer Hintergrund:

im Foteviken Museum

im Foteviken Museum

In der näheren Umgebung der Anlage befindet sich eine große Anzahl archäologischer Fundstellen, die bis in die frühe nordische Jungsteinzeit datieren. Allein acht Fundstellen davon gehören in die Wikingerzeit. Das Museum liegt an einer Stelle, die nachweislich um 970 den Asen geweiht wurde. Im 9. und 10. Jahrhundert missionierten fränkische Mönche im heidnischen Skandinavien. Die Wikinger bauten die Seehandelsrouten der Vendelzeit zwischen Asien und Europa aus. Skandinavien wurde dadurch zum wichtigen Warenumschlagplatz. Diese Einflüsse führten zu deutlichen Veränderungen der nordischen Kultur, die sich auch in der Bauweise der Häuser niederschlugen. Die ersten Stein- und Ziegelhäuser entstanden und neue Einrichtungsdetails wie der Kamin, der die offene Feuerstelle im Haus ersetzte, wurden eingeführt. Vom 11. bis zum frühen 14. Jahrhundert war die Bucht ein wichtiger Stützpunkt in der Zeit der dänischen Herrschaft.

Das Leben im Wikingerreservat spielt dauerhaft im Jahr 1134, dem Jahr der in der Nähe geschlagenen Schlacht bei Fodevig, und die rekonstruierten Gebäude gehören in die Übergangszeit zwischen der späten Wikingerzeit (etwa 950 bis 1050) und dem frühen (skandinavischen) Mittelalter (etwa 1050 bis 1150).

(Quelle: Wikipedia)

Stellplatz am Foteviken Museum

Info:

Gebührenpflichtiger Stellplatz für 16 Mobile am Ortsrand von Höllviken. Der Stellplatz liegt in Meernähe und auf einem Parkplatz. Überwiegend ebener, teilweise schattiger Platz. Untergrund mit Rasen. Am Platz: Frischwasser, Entsorgung Grauwasser, Entsorgung Chemie-WC, WC. In der Nähe: Museen, Hafen/Marina. Saison von Anfang Februar bis Ende November.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Preise:

Preis pro Nacht: 100 Schwedische Kronen. Bezahlung: im Museum oder beim Platzwart. Strom, Hunde im Übernachtungspreis enthalten. Wasser: 10 Euro/Min.

Adresse:

Museivägen 27, 236 91 Höllviken (Schweden)

GPS:

55°25'40.0" N, 12°57'08.0" O

und hier ein Blick mit Google Maps: Stellplatz Höllviken

Kontakt:

Tel.: +46 40330800

eMail: info@foteviken.se

Webseite: www.fotevikensmuseum.se

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