Stellplatz am Lohmühlenmuseum

(Stand 2014, update 2018)

Tambach:
Das 1. Mal erwähnt wurde der Ort 1039 als Dambahc. Bereits im 10. und 11. Jahrhundert führte vermutlich eine Handels- und Heerstraße durch die Tambacher Mulde über den Kamm des Thüringer Waldes (Frankenstic, der heutige Rennsteig) nach Franken mit Anbindung an das süddeutsche Straßennetz. Die strata magna und die communis strata hatten ihre Blütezeit im 14./15. Jahrhundert. Tambach ist seit 1251 urkundlich bezeugt. Das Castrum Walinvels (Burg Waldenfels), auf dem Altenfels am Ende des Schmalwassergrundes (heute Talsperre Schmalwasser) gelegen, könnte eine Zoll- und Geleitstelle gewesen sein. Einer der Vögte zu Waldenfels war um 1265 Eckehard, Ritter von Hochheim, der Vater des berühmt gewordenen Philosophen und Theologen Meister Eckhart, der um 1260 geboren wurde, wobei als Geburtsort diese Burg in Betracht kommen kann. 1293 überließen die Herren von Meldingen das Dorf dem Kloster Georgenthal. Nach dessen Auflösung gehörte der Ort ab 1531 zum Amt Georgenthal, welches seit 1640 zum Herzogtum Sachsen-Gotha gehörte.

Dietharz:
Die erste urkundliche Erwähnung von Dietharz datiert in das Jahr 1246 als Ditteritz. 1293 wurde er mit Dietharz und der Burg Waldenfels dem Kloster Georgenthal überlassen. Nach dessen Auflösung gehörte der Ort ab 1531 zum Amt Georgenthal, welches seit 1640 zum Herzogtum Sachsen-Gotha gehörte. Dietharz war 1674 von Hexenverfolgung betroffen. Die 80-jährige Ursula, Witwe von Hans Pfeiffer, geriet wegen Anhexens von Läusen in einen Hexenprozess und wurde verbrannt. Als Anfang des 17. Jahrhunderts ein großer Teil des Ortes (vermutlich infolge Kriegswirren) verwüstet war, wurde 1691 in Weimar eine Verordnung erlassen, die den Bürgern zusprach, dass jede Spanne Bauholz aus den herrschaftlichen Waldungen für 6 Pf. Waldmiethe abgeliefert werden sollte, damit das Dorf wieder aufgebaut werden könnte.

Zusammenlegung:
Tambach schloss sich 1919 mit dem benachbarten Ort Dietharz zu Tambach-Dietharz zusammen. Die Gemeinde erhielt 1925 das Stadtrecht.
(Quelle: Wikipedia)

Museum

Museum

Lohmühle (DAS TRADITIONSMUSEUM):
Zwischen Georgenthal und Tambach-Dietharz, eingebettet in die herrliche Landschaft des Thüringer Waldes, liegt die historische Lohmühle. Hier, am Fuß des Rennsteigs im Tal des Flüsschens Apfelstädt, ist aus dem ehemaligen Mühlen- und Werksgelände eine ganz besondere Museumsanlage entstanden. Der großzügige Natur-Erlebnispark mit Wohnmobilstellplatz, das Gasthaus "Zur Lohmühle" und das heimatkundlich-technische Lohmühlenmuseum werden in vierter Familiengeneration privat geführt.

Wald, Wasser, Heimatkunde und Handwerk sind die vorherrschenden Themen der Auststellungen und Sammlungen im Lohmühlenmuseum. Im ehemaligen Mühlengebäude und den Werkhallen sind die originalen Werkstätten von Tischler, Drechsler, Böttcher, Stellmacher, Schmied, Kürschner, Schuster, Korbmacher, Glasbläser und Glasdrücker eingerichtet. Alte Werkzeuge liegen griffbereit, als säßen die Meister und Gesellen nur zur Mittagspause an der Apfelstädt. Ein Korb wurde zu flechten begonnen, eine Backmulde steht zum Trockenen an der Wand und das Fell des Fuchses wurde soeben aufs Brett gespannt...

In einer liebevoll eingerichteten und mit Alltags-und Gebrauchsgegenständen unserer Vorfahren ausgestatteten "Müllerwohnung" spiegelt sich eine längst vergangene Wohn- und Lebenskultur wieder. Den Anfängen der homöopathischen Heilkunde und ihrem Begründer Samuel Hahnemann widmet sich eine Sonderausstellung. In Georgenthal hatte er einen seiner ersten Heilerfolge. Thematische Ausstellungen zum historischen Schul- und Gesundheitswesen, der Puppen- und Maskenherstellung sowie zu Steinhauerei und Fossiliengrabungen im nahegelegenen Steinbruch Bromacker machen den Museumsbesuch kurzweilig und abwechslungsreich.

Die Gewinnung von Lohe - gerbstoffhaltiger Rinde von Fichten und Eichen als Grundstoff für die Gerberei - ist anschaulich aufbereitet und erklärt ebenso wie das funktionstüchtige Lohepochwerk den ursprünglichen Zweck der Lohmühle. Originale Sägewerkstechnik, Darstellungen zur Holzverarbeitung bis zum letzten Span unter der Marke "Lohmüspan" sowie eine Ausstellung zur regionalen Industriegeschichte spannen den Bogen in die Neuzeit.
(Quelle: Webseite Lohmühle)

Stellplatz & Lohmühlenmuseum

Info:

Gebührenpflichtiger Stellplatz für 30 Mobile außerhalb von Georgenthal. Der Stellplatz liegt an einem Gasthaus. Überwiegend ebener, sonniger Platz. Untergrund aus Wiese bzw. Rasen. Service am Platz: Restaurant, Strom, Dusche. Saison von Anfang Februar bis Anfang Januar.

Preise:

pro Nacht & Mobil: 8 Euro. Erwachsener: 4 Euro, pro Kind: 2 Euro. Wasser, Entsorgung Grauwasser, Entsorgung Chemie-WC, WC, Hunde kostenfrei. Strompauschale (November bis März): 02,00 EUR/Nacht, Dusche: 1 Euro.

Adresse:

Lohmühlenmuseum (Inh. Susanne Strobel), Lohmühle 1 - 5, 99887 Georgenthal

GPS:

50 48"38"" N, 10 37"40"" O

und hier der Blick mit Google Maps: Stellplatz am Lohmühlenmuseum

KONTAKT:

Susanne Strobel, Lohmühle 1 - 5, 99887 Georgenthal

Tel.: +49 (0) 36 252 - 460-00

eMail: museum@lohmuehle.info

Webseite: http://www.lohmuehle.info

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