Stellplatz "am Schiffertor"

(Stand 2014, Update 2018)

Die Hansestadt Stade (plattdeutsch Stood) ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen und eine selbständige Gemeinde. Die Stadt mit etwa 45.000 Einwohnern liegt am südwestlichen Ufer der Unterelbe, etwa 45 Kilometer westlich von Hamburg, am Rande des Alten Landes, und gehört zur Metropolregion Hamburg. Durch das Stadtgebiet fließt die Schwinge, die etwa vier Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums bei Stadersand in die Elbe mündet. Stade war Sitz des früheren Regierungsbezirks Stade und beherbergt daher bis heute viele zentrale Institutionen des Elbe-Weser-Dreiecks. Das historische Zentrum, das auf der Schwingeinsel innerhalb der ehemaligen Wallanlagen liegt, wird vom Burggraben umgeben.

Im Zuge der Umwidmung der Stadtbefestigung zu Grünanlagen wuchs die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts entlang den Ausgangsstraßen.

Es entstand die Kehdingertorsvorstadt im Norden, die Hohentorsvorstadt im Süden, die Schiffertorsvorstadt im Westen sowie in den 1960er Jahren das Altländer Viertel im Osten. Letzteres wurde 2007 bekannt als Wohnviertel mit den meisten Überwachungskameras in Deutschland, die wegen der ausufernden Kriminalität installiert wurden. Die Stadtteile Campe, Klein Thun, Groß Thun, Barge, Riensförde im Süden, Hahle, Haddorf im Südwesten und der Hohenwedel im Westen gehen auf ehemalige bäuerliche Dörfer zurück, an die die Stadt heranwuchs. Die Lücke zwischen Klein Thun und Hohentorsvorstadt schließt die Siedlung Kopenkamp. Sie sind heute hauptsächlich Wohnvororte unterschiedlicher Prägung. Der Stadtteil Ottenbeck entstand seit Ende der 1990er Jahre auf dem Gelände der ehemaligen Stader Von-Goeben-Kaserne.

Zu den Sehenswürdigkeiten Stades gehört die gesamte Altstadt mit malerischen Fachwerkhäusern, die meisten stammen aus dem 17. Jahrhundert. In einigen Straßenzügen stehen wesentlich ältere Häuser, sie stammen aus der Zeit vor dem Stadtbrand von 1659. Der Stadtbrand zerstörte elf Jahre nach Ende des Dreißigjährigen Krieges zwei Drittel aller Stader Gebäude.

Auch das Rathaus gehörte dazu, nur seine Gewölbe mit dem Ratskeller blieben erhalten. Auf ihnen wurde 1667 das so genannte Alte Rathaus erbaut. Der Ratskeller darunter wurde erstmals am 22. Februar 1305 im ersten Stader Stadtbuch als Weinkeller und Schänke erwähnt, er gehört damit zu den ältesten Ratskellern Deutschlands.

Zwei Innenstadtkirchen sind von kunst- und kulturhistorischer Bedeutung: die Kirche Ss. Cosmae et Damiani, von den Stadern meist nur Cosmae-Kirche genannt, ist mit einer bedeutenden Hus/Schnitger-Orgel ausgestattet. Die Kirche St. Wilhadi verfügt dagegen über eine Erasmus-Bielfeldt-Orgel.

Der Hansehafen war einst das wirtschaftliche Herz der Hansestadt. Hier befindet sich der Schwedenspeicher aus dem Jahr 1705, der seit 1977 als Museum dient. An der Fußgängerzone „Wasser West“, die am Hansehafen entlang zum Schwedenspeicher führt, liegt das Bürgermeister-Hintze-Haus mit Renaissance-Fassade. Daneben befindet sich das Goeben-Haus, in dem der preußische General August Karl von Goeben geboren wurde. Am Hansehafen wurde 1977 nach dem Vorbild des Lüneburger Alten Krans am früheren Standort des Stader Salzkrans von 1661 ein Tretkran errichtet. Das baufällige Original war 1898 abgerissen worden.

Abgerissen werden sollte Mitte der 1970er Jahre auch die im Jahr 1753 erbaute Stader Stadtwaage am Hansehafen, sie hatte bis ins 19. Jahrhundert als Zollhaus gedient. Zugleich erwog der Rat der Stadt damals, den 1000 Jahre alten Hansehafen zuzuschütten und an der Stelle einen Parkplatz anzulegen.

Aus Geldmangel fiel die Entscheidung gegen den Parkplatzbau, Hansehafen wie historische Bausubstanz blieben erhalten. Heute ist das Fachwerkgebäude saniert und wird als Wohn- und Geschäftsgebäude genutzt.

Die historische Löwenapotheke, für die dem schwedischen Apotheker Gabriel Luther 1655 das Privileg von König Karl X. Gustav erteilt wurde, verfügt noch über eine Offizineinrichtung aus Mahagoni von 1867. Das Kaufmannstreppenhaus im Hausinneren gilt als typisches Beispiel für eine Diele in einem mittelalterlichen Gildehaus und weckt der Autorin Else Alpers zufolge Buddenbrocksche Reminiszensen.

Das Zeughaus am Pferdemarkt wurde bis Ende der 1980er Jahre als Kino sowie Konzert- und Theatergebäude genutzt. Es wurde zwischen 1697 und 1699 in der Schwedenzeit Stades auf dem Gelände der früheren St.-Georgs-Kirche, die aus dem 12. Jahrhundert stammte, als Waffenarsenal errichtet. Der Bremer Erzbischof Gottfried von Arnsberg starb 1363 in Stade. Er wurde in der St.-Georgs-Kirche beigesetzt. Sein Grab ist im Gewölbe unter dem Zeughaus erhalten.

Wohnmobilstellplatz "Am Schiffertor" in Stade:

Der moderne Stellplatz liegt nahe zur malerischen Altstadt und bietet ideale Voraussetzungen, die vielfältigen Attraktionen der Fachwerkstadt mit maritimem Flair zu erkunden. Der bereits mehrfach ausgezeichnete Stellplatz ist phantasievoll angelegt und verfügt über großzügig dimensionierte Parzellen.

Stellplatzvideo von "www.womoclick.de"

Info:

Gebührenpflichtiger Stellplatz für 79 Mobile in Stade. Der Stellplatz liegt auf einem Parkplatz. Überwiegend ebener Untergrund, kein Schatten. Unbefestigter und geschotterter Platz. Service am Platz: Brötchenservice, Stellplatz ist beleuchtet, Frischwasser, Strom, Dusche. Ganzjährig nutzbar. Reservierungen sind nicht möglich.

Neu seit Oktober 2017: Modernes Servicegebäude mit Sanitäreinrichtungen (Duschen und Toiletten, Waschmaschine und Trockner, Spülbecken für Geschirr)

Preise:

pro Nacht & Mobil inklusive zwei Erwachsene: 13 Euro. Bezahlung: Parkscheinautomat. Entsorgung Grauwasser, Entsorgung Chemie-WC, WC, WLAN, Hunde kostenfrei. Strom: 50 Cent/kWh, Wasser: 1 Euro/80 Ltr., Dusche: 1 Euro/4 Min.

Adresse:

Schiffertorsstraße 21, 21682 Stade

GPS:

53°36'10'' N, 9°28'00'' O

Und hier ein Blick mit Google Maps: Stellplatz am Schiffertor

Anreise:

A26 bzw. B73 Hamburg - Cuxhaven bis Stade. Am Altstadtring folgen Sie der Ausschilderung zum Stellplatz.

Kontakt:

STADE Marketing und Tourismus GmbH, Hansestraße 16, 21682 Stade

Tel.: +49 (0) 4141 77698-0

eMail: info@stade-tourismus.de

Webseite: www.stade-tourismus.de

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