Stellplatz Röttingen a.d. Tauber

(Stand 2015, update 2018)

Röttingen

Röttingen

Röttingen:

Die Stadt Röttingen liegt etwa 35 Kilometer südlich von Würzburg in Bayern direkt an der Grenze zu Baden-Württemberg. Sie ist die südlichste Stadt im Landkreis Würzburg.

Der Tauberraum gehört trotz des Wasserreichtums im Talbereich zu den relativ trockenen Gebieten Frankens und ist durch Merkmale des kontinentalen, trocken-warmen Klimatyps mit geringen Niederschlagsmengen gekennzeichnet. Es werden jährlich mehr als 30 Sommertage mit Temperaturen über 25 °C und weniger als zehn Frosttage mit Temperaturen unter 0 °C gezählt.

Die genaue Gründungszeit der Stadt liegt im Dunkeln. Erst im späten 5. Jahrhundert dürfte die alemannische Sippe der Ruoter Röttingen (Ruotingen) gegründet haben.

Die Stadt der Sonnenuhren

Die Stadt der Sonnenuhren

Die erste sichere urkundliche Überlieferung stammt aus dem Jahre 1103. Seit 1275 besitzt Röttingen Stadtrechte. 1298 war die Stadt Ausgangspunkt des Rintfleisch-Pogroms und 1336 der ebenfalls judenfeindlichen Armledererhebung. Ursprünglich den Edlen von Hohenlohe gehörig, kam Röttingen unter die Landesherrlichkeit des Hochstifts Würzburg. Vom 14. Jahrhundert an war Röttingen Sitz eines Amtmannes, der als verlängerter Arm des Würzburger Fürstbischofs galt.

Der Bauernkrieg ging auch an Röttingen nicht spurlos vorbei und brachte das Wirtschaftsleben zum Erliegen. Erst unter dem langjährigen Regiment des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn erstarkte die weitgehend vom Weinbau abhängige Wirtschaft der Stadt. Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) hatte Röttingen viel unter Plünderungen und Raub zu leiden, denn zur Zeit Gustav Adolfs war das Taubertal für längere Zeit Kriegsschauplatz.

der "Hohe Bau"

der "Hohe Bau"

Die Kriege des 16. und 17. Jahrhunderts brachten Stadt und Bürger erneut an den Rand des Ruins. Es bedurfte eines Napoleon, um in den Jahren 1803 bis 1814 dem fränkischen Kleinstaatenindividualismus ein Ende zu bereiten.

Mit der Säkularisation wurde das geistliche Fürstentum aufgelöst und Röttingen dem bayerischen Untermainkreis zugeschlagen. Im Königreich Bayern wurde Franken 1837 in die Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken gegliedert. 1919 kam für Röttingen die Selbstverwaltung. Früher bestand mit der 36,5 km langen Gaubahn der Bayerischen Staatseisenbahnen vom 30. April 1907 ab ein Bahnanschluss von Ochsenfurt am Main zunächst bis Röttingen in Unterfranken, die am 17. November 1909 bis Weikersheim an der Taubertalbahn Lauda–Crailsheim und damit nach Württemberg verlängert wurde.

Außerdem erhielt sie gleichzeitig einen 6,1 km langen Abzweig von Bieberehren nach Creglingen im Taubertal, dessen geplante Verlängerung nach Rothenburg ob der Tauber aber nie Wirklichkeit wurde. Während der Personenverkehr schon 1974 bzw. 1967 endete, bestand bis Anfang der 90er-Jahre Güterverkehr, der wegen einer maroden Brücke zwischen Röttingen–Schäftersheim vorzeitig endete. Danach wurde die Trasse abgebaut und zu großen Teilen zu einem Radweg (Taubertalradweg und Gaubahnradweg) umgebaut. (Quelle: Wikipedia)

Historische Bauwerke:

das Rathaus

das Rathaus

- Eine stattliche Anzahl von sehenswerten Fachwerkhäusern rund um den Marktplatz und in der gesamten Altstadt

- Barockes Rathaus (um 1750), Marktplatz 1, dreigeschossiger Massivbau, Hausteingliederung, Mansarddach mit Glockentürmchen, schmiedeeiserne Wasserspeier

- Burg Brattenstein (1230 erstmals urkundlich erwähnt), Viereck-Anlage, im Kern 12./13. Jahrhundert, im frühen 17. Jahrhundert stark verändert, weitere Veränderungen im 19. Jahrhundert, Reste von Bergfried und Graben;

- Pfarrkirche St. Kilian (13. Jahrhundert), Saalbau, im Kern spätromanisch, die Choranbauten 14. und 15. Jahrhundert, 1606–1614 umgestaltet; mit Ausstattung

- Hoher Bau (13. Jahrhundert), turmartiger Steinbau mit Fachwerkobergeschoss des 15. Jahrhunderts, ehemaliger Besitzer: Deutscher Orden

- St. Georgskapelle (15. Jahrhundert) katholische Friedhofskapelle, rechteckiger Saalbau, 1588, mit Ausstattung

- Julius-Echter-Stift, zweigeschossiger, langgestreckter Renaissancebau, erbaut 1614/1615 durch Julius Echter von Mespelbrunn

- Die fast vollständig erhaltene Stadtmauer besitzt noch sieben mittelalterliche Wehrtürme von ursprünglich 16 vorhandenen Türmen des 14./15. Jahrhunderts: Mühlenturm, alter und neuer Hundheimer Torturm, Schweinehirtenturm, Jakobsturm, Schneckenturm und Rippacher Turm.

- Auf der Anhöhe nordöstlich der Ortschaft befindet sich das Röttinger Käppele

(Quelle: Wikipedia)

Stellplatz Röttingen

Info:

Gebührenpflichtiger Stellplatz für 20 Mobile am Ortsrand von Röttingen. Der Stellplatz liegt in Flussnähe und auf einem Parkplatz. Überwiegend ebener Platz. Unbefestigter und geschotterter Platz mit Rasengitter. Zentrum zu Fuß erreichbar. Service am Platz: Frischwasser, Strom, WC, Dusche. Maximaler Aufenthalt: 3 Nächte. Saison von Anfang April bis Ende Oktober. Gesperrt zum Gauvolksfest (Ende August).

Preise:

5 Euro pro Nacht und Mobil inklusive Müll- und WC-Entsorgung und 2-Euro-Gutschein für Einkauf oder Einkehr im Ort. Strom: 2 Euro/24 Std. Wasser: 1 Euro. Dusche: 1,20 Euro. WC: 20 Cent.

Adresse:

Neubronner Straße, 97285 Röttingen (innerorts ausgeschildert !)

GPS:

49° 30' 26" N, 9° 58' 11" O

und hier der Blick mit Google Maps: Stellplatz Röttingen

Kontakt:

Tourist-Information

Tel.: +49 (0) 9338 - 972855

eMail: info@roettingen.de

Webseite: www.roettingen.de

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