Stellplatz Oberhausen "Am Kaisergarten"

(Stand 2014, update 2018)

Gasometer (bei Nacht)

Gasometer (bei Nacht)

Der Bereich des heutigen Stadtgebiets Oberhausen gehörte bis Ende des 18. Jahrhunderts zu unterschiedlichen Herrschaften. Während Lippern (Lipper Heide) und Lirich zum Reichsstift Essen (Essen-Borbeck) gehörten, Styrum zur reichsfreien Herrschaft Styrum, Alstaden und Dümpten zur Herrschaft Broich, lagen die Bürgermeisterei Holten mit Buschhausen und Sterkrade im Kreis Wesel im preußischen Herzogtum Kleve und Osterfeld im kurkölnischen Vest Recklinghausen. Nach vorübergehender Zugehörigkeit ab 1806 zum Großherzogtum Berg (Alt-Oberhausen, Sterkrade) bzw. ab 1803 zum Herzogtum Arenberg-Meppen (Osterfeld) kam das gesamte heutige Stadtgebiet 1815 zu Preußen. Im Zuge der Verwaltungsgliederung des Preußischen Staates wurden die Ortschaften den am 23. April 1816 neu gebildeten Landkreisen Recklinghausen im Regierungsbezirk Münster (Provinz Westfalen), Dinslaken im Regierungsbezirk Kleve bzw. Essen im Regierungsbezirk Düsseldorf zugeteilt. Die beiden letztgenannten Landkreise wurden bereits am 27. September 1823 zum neuen Landkreis Duisburg im 1821 mit dem Klever Bezirk vereinigten Regierungsbezirk Düsseldorf (Rheinprovinz) zusammengeschlossen.

Die Besiedlung nahm, bedingt durch den Abbau von Kohle, anfänglich jedoch Eisenerz, stark zu. Wie andere Orte im Ruhrgebiet wuchs auch Oberhausen vom ländlichen Raum zum Industriestandort mit Zechen, Stahlwerken und chemischer Industrie heran.

Die Eisenverhüttung stellt den Beginn der Industrialisierung in diesem Raum dar. Die Antoniehütte (auch St.-Antony-Hütte) liegt im (heutigen) Stadtgebiet Oberhausen. Sie wird als die Wiege der Ruhrindustrie (1758) bezeichnet.

Die Bürgermeisterei Oberhausen wird am 1. Februar 1862 auf emsiges Betreiben eines Duisburger Landrats aus Teilen von sechs anderen Gemeinden gebildet. Die Urzelle und den größten Gebietsanteil (zwei Drittel) lieferte die Gemeinde Borbeck mit den Ortsteilen Lippern und Lirich, die bisher zum Reichsstift Essen gehörten.

Dazu kamen Teile von Alstaden, Dümpten und Styrum aus der Bürgermeisterei Mülheim-Land. Hinzu kamen auch noch kleinere Teile von Meiderich und Buschhausen. Den Namen Oberhausen erhielt die junge Gemeinde vom 1847 neuangelegten gleichnamigen Bahnhof (seinerzeit erster Bahnhof der Gemeinde Borbeck) an der Cöln-Mindener Eisenbahn, der wiederum seinen Namen von dem an der Emscher gelegenen Schloss des Grafen Westerholt erhalten hatte. Bereits zwölf Jahre danach am 10. September 1874 erhielt die Gemeinde Oberhausen durch Einführung der Städteordnung die Stadtrechte. Sie wurde damit kreisangehörige Stadt des Landkreises Mülheim an der Ruhr, der kurz zuvor am 8. Dezember 1873 aus dem Landkreis Duisburg (nach Ausscheiden von Duisburg als Stadtkreis am 27. Juni 1873) hervorgegangen war. Am 1. April 1901 schied auch Oberhausen aus ihm aus, nachdem es gemäß der Rheinischen Provinzialordnung die Marke von 40.000 Einwohnern erreicht hatte und damit ebenfalls Stadtkreis wurde.

Schloss Kaisergarten

Schloss Kaisergarten

Der Kaisergarten ist die älteste Parkanlage auf dem Oberhausener Stadtgebiet. Er liegt südwestlich der Schlossgebäude und reicht von der Duisburger Straße bis an den Rhein-Herne-Kanal und von der Konrad-Adenauer-Allee bis zur Bahnstrecke Oberhausen Hbf.-Sterkrade. Das Areal ist Landschaftsschutzgebiet und erhielt seinen Namen 1898 anlässlich des 100. Geburtstags von Kaiser Wilhelm I. Einige der Platanen des Parks sind aufgrund ihres Alters Naturdenkmale.

Von den rund 29 Hektar des Kaisergartens entfallen 7,5 Hektar auf Wald und 9,5 Hektar auf Rasen- und Wiesenflächen sowie 2,5 Hektar auf einen alten Emscherarm und einen großen Teich. Das restliche Areal wird von Gehölzen, Hecken, Stauden- und Blumenbeeten sowie Wegen eingenommen. Auf einem Teil des Geländes befindet sich ein Tierpark mit heimischen Wildtieren und Haustieren. Der ehemalige Staudengarten der Gärtnerei ist heute ein Bauerngarten und ein Schaugarten. (Quelle: Wikipedia)

Wohnmobilstellplatz "Am Kaisergarten"

Info:

Direkt neben dem Kaisergarten, einem schön angelegten Park mit einem großen Tiergehege hinter dem Oberhausener Schloss liegt der Wohnmobilstellplatz in zentraler Lage. Die einzelnen Stellplätze sind durch eine grüne Hecke von einander abgetrennt. So kann fast jedes Wohnmobil in seiner eigenen Einbuchtung stehen. Ein kleines Makel ist die neben dem Platz verlaufene Güterbahnstrecke.

Der nächste Bäcker befindet sich auf der Mülheimer Straße (beim Hagebaumarkt, Öffnungszeit ab 7:00 Uhr). Zum Rieseneinkaufszentrum Centro sind es zu Fuß nur ca. 15-20 Minuten, der Gasometer (herrliche Aussicht auf das Ruhrgebiet bei klarem Wetter) liegt auf halber Strecke dazwischen. An der Centropromenade befinden sich zahlreiche Restaurants. In unmittelbarer Nähe zum Stellplatz befindet sich eine beeindruckende Skateboardanlage. Das Schloss Oberhausen beherbergt heute die Ludwig-Galerie am Schloss Oberhausen, in der ständig wechselnde Ausstellungen stattfinden.

Preise:

Die Standgebühr beträgt aktuell 7,- EUR für 24h und sind an einem Automaten zu bezahlen. Die Benutzung der Entsorgungsstation/Schmutzwasser ist gebührenfrei. Stromverteiler befinden sich im mittleren Teil der Stellbuchten, insgesamt sind 24, insgesamt sind 24 Anschlüsse vorhanden (Gebühr zeitabhängig: 50 Cent / 2h).

Adresse:

Am Kaisergarten, 46045 Oberhausen

GPS:

51°29’13’’ N, 06°51’19’’ O

Siehe auch Google Maps: Wohnmobilstellplatz Oberhausen

Kontakt:

Gebäudemanagement

Telefon: +49 (0) 208 - 3770612

eMail: womo@ogm.de

Internet: www.ogm.de

Diese Website benutzt Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis zu ermöglichen. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.