Wohnmobilstellplatz "Schlossparkplatz" Mirow

auf der Liebesinsel

auf der Liebesinsel

(Stand 2015, update 2018)

Mirow ist eine Landstadt im Süden des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Die Stadt ist Sitz des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte und bildet für ihre Umgebung ein Grundzentrum.

Die Geschichte als deutscher Ort geht auf eine Niederlassung des Johanniterordens zurück, dem Fürst Heinrich Borwin II. im Jahre 1226 im „Land Turne“ (Gebiet südwestlich der Müritz) 60 Hufen Land geschenkt hatte. Bei der Bestätigung dieser Stiftung durch Borwins Söhne wird bereits ein Dorf Mirow erwähnt. Spätestens 1242 hatte sich die Ordensniederlassung am Ufer des Sees zu einer Komturei entwickelt. In den folgenden Jahrhunderten wuchs der Grundbesitz des Ordens beständig weiter.

Während sich der Mirower Hof noch in den 1740er Jahren zu einem wichtigen geistig-intellektuellen Zentrum von Mecklenburg-Strelitz entwickelt hatte, hörte mit dem Regierungswechsel 1752/53 die fürstliche Hofhaltung in Mirow allmählich auf und fand schließlich 1761 mit dem Tod der Herzoginwitwe Elisabeth Albertine ein Ende. Seither führte Schloss Mirow ein stilles, verträumtes Dasein und erwachte nur dann kurzzeitig zu neuem Leben, wenn ein Mitglied des Strelitzer Herrscherhauses verstorben war und in der 1704 an die Kirche angebauten Fürstengruft beigesetzt wurde.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts waren Juden im Ort ansässig. Um 1800 errichteten sie einen jüdischen Friedhof, der in der Zeit des Nationalsozialismus völlig zerstört wurde. In der DDR-Zeit wurde dort ein Gedenkstein gesetzt.

Der Ort Mirow selbst behielt lange den Status eines Marktfleckens, eines Dorfes mit bestimmten Sonderprivilegien jedoch ohne kommunale Selbstverwaltung. Deshalb fehlen in Mirow auch typisch städtische Baulichkeiten aus alter Zeit, etwa ein geräumiger Marktplatz oder ein repräsentatives Rathaus. Erst nach Ende der Monarchie, als man den Gemeindetyp Flecken abschaffte, erhielt Mirow 1919 das Stadtrecht. Die Innenstadt wurde im Rahmen der Städtebauförderung seit 1991 zum Teil saniert.

das Torhaus zur Schlossinsel

das Torhaus zur Schlossinsel

Eine beachtenswerte Sehenswürdigkeit ist die Schlossinsel Mirow, im 18. Jahrhundert eine Nebenresidenz der Herzöge zu Mecklenburg [-Strelitz]. Das Schloss besteht im Kern aus Teilen des Vorgängerbaus von 1708, der bei dem Brand 1742 partiell zerstört wurde. Der barocke Festsaal stammt von 1710. Das heutige Schloss wurde von 1749 bis 1751 im Auftrag Adolf Friedrichs III. nach Plänen von Christoph Julius Löwe erbaut. Das Kavaliershaus für den Hofstaat von 1756 bis 1760 ist ein spätbarocker Bau.

Die Schlosskirche Mirow bzw. Johanniterkirche stammt mit den ältesten Teilen aus dem 14. Jahrhunderten als einschiffige, vierjochige Saalkirche der Backsteingotik. Die nördliche Fürstengruft stammt von 1704. 1742 brannte die Kirche aus und wurde bis 1744 wieder aufgebaut.

Die Kirche wurde 1945 erneut zerstört, der Wiederaufbau erfolgte bis 1950. Der begehbare Turmaufsatz mit Haube wurde 1993 äußerlich wiederhergestellt.

Auf der Liebesinsel befindet sich das Grabmal des letzten Großherzogs von Mecklenburg [-Strelitz], Adolf Friedrich VI. (1882–1918), der Selbstmord beging. Das Torhaus von 1588 (Renaissance) ist Teil der ehemaligen Befestigungsanlage. (Quelle: Wikipedia)

Wohnmobilstellplatz Mirow

Info:

Gebührenfreier Stellplatz für 5 Mobile im hinteren Bereich eines Pkw-Parkplatzes markiert. Untergrund aus Rasenpflaster, nachts beleuchtet. Ruhige Lage im Grünen. Mehrere Restaurants in unmittelbarer Nähe. Maximaler Aufenthalt: 12 Stunden. Ganzjährig nutzbar. Ver- und Entsorgung sowie öffentliche Toiletten vorhanden.

Preise:

kostenlos, Wasser, Entsorgung: je 1 Euro.

Adresse:

Herrensteig, 17252 Mirow

GPS:

53°16’34’’ N, 12°48’46’’ O

Und hier der Stellplatz in Google Maps: Wohnmobilstellplatz Mirow

Kontakt:

Stadt Mirow

Tel.: +49 (0) 39833 2800

Webseite: www.mirow.m-vp.de

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