Wohnmobilpark Großbreitenbach

(Stand 2016, update 2018)

Gedenkstein

Gedenkstein

Großbreitenbach ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im Ilm-Kreis in Thüringen. Die Landstadt ist Mitgliedsgemeinde und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Großbreitenbach. Großbreitenbach liegt auf einer Hochfläche im Thüringer Schiefergebirge, nah der westlichen Nahtstelle zum Thüringer Wald. Die Stadt liegt in einer Höhe von 570 bis 660 m und zählt bereits zum Wassereinzugsgebiet der Schwarza. Nördlich von Großbreitenbach erhebt sich der Lange Berg, südöstlich liegt das Schwarzatal.

Großbreitenbach wurde 1399 erstmals erwähnt. Damals trug der Ort den Namen Breytenbach. Die Deutung des Namens gibt kaum Rätsel auf. Die ersten Siedler siedelten wahrscheinlich in der Nähe des heute gleichnamigen Baches in breiter Fläche. Möglich ist auch die Deutung aus dem mittelhochdeutschen gebreite als Ackerbreite oder Acker. Aufgrund der geografischen Gegebenheiten, kann dies aber fast gänzlich ausgeschlossen werden.

Es wird von ersten Siedlungen im Jahre 1150 gesprochen, die aber sehr wahrscheinlich als falsch angenommen werden können, denn in einer Urkunde der Schwarzburger Grafen aus dem Jahre 1190 fehlt in diesem Gebiet jede Erwähnung. Im Jahre 1550 wurden dem Ort dann die Marktrechte verliehen. 1621 wurde Großbreitenbach zum Flecken erhoben und 1855 wurde es schließlich Stadt. 1848 wurde hier im Zuge der Märzrevolution der fünfte Thüringer Volkstag durchgeführt. Der Schützenverein der Stadt wurde bereits 1603 gegründet. Er ist somit der älteste Verein der Stadt. Seit 1645 ist ein Pfarrhaus in Großbreitenbach bekannt. 1664 wurde eine erste Apotheke von Johann-Matthias Mylius eröffnet.

schmucke Deko

schmucke Deko

Seit 1779 gab es auch in Großbreitenbach Porzellanherstellung. Sie existiert jedoch heute nicht mehr. Im Jahr 1868 wurde Großbreitenbach von einem Stadtbrand großteils zerstört.

Die Eisenbahn erreichte die Stadt 1883 durch die Linie Ilmenau-Großbreitenbach. Das neue Großbreitenbacher Schulgebäude wurde 1912 eröffnet. 1915 wurde ein großes Glaswerk für Hohlglas erbaut. Es stand am Katzstein. Bis 1918 gehörte der Ort zur Oberherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen.

Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus im Juli 1933 wurden 60 politische Gegner verhört, nochmals am 12. Oktober, wobei sich brutale Prügelszenen abspielten. Insgesamt wurden 46 Bürger Opfer politischer Verfolgung.

Während des Zweiten Weltkrieges mussten 400 Frauen und Männer vorwiegend aus der Sowjetunion Zwangsarbeit verrichten: im Glas- und Metallwerk Carl Lincke, in der Zigarrenfabrik Carl Jul. Klein, im Sägewerk Carl Macholdt, in der Hohlglasindustrie Hermann Bulle, im Glaswerk Wiegand & Schmidt, in der Firma Siemens & Halske und im Forstamt. Am 11. April 1945 wurde die Stadt kampflos an die Truppen der US Army übergeben und damit Zerstörungen und zu erwartende Todesopfer verhindert. 1959 wurde der Campingplatz der Stadt eröffnet. 1965 eröffnete man ein Trainingszentrum für Biathlon, in dem auch Peter Sendel und die Geschwister Andrea und Manuela Henkel ihre ersten Trainingseinheiten absolvierten. 1984 wurde das Schulgebäude am Markt 13 umgebaut und als Haus 2 des Rathauses genutzt. Hier befindet sich heute die Ortsbibliothek von Großbreitenbach.

(Quelle: Wikipedia)

Wohnmobilpark Großbreitenbach

gutbürgerliche Küche

gutbürgerliche Küche

Wer gerne mit dem Wohnmobil auf Entdeckungstour geht und den Urlaub etwas unkonventioneller mag, der sollte sich Großbreitenbach und den Thüringer Wald nicht entgehen lassen. Hier haben sie die Möglichkeit die Natur hautnah zu fühlen und zu erleben.

Die Ferienanlage umfasst einen neu angelegten Wohnmobil-Park (eröffnet 2015) für alle, die mit den mobilen vier Wänden unterwegs sind.

Die freundlichen Gastgeber beraten Sie gerne bezüglich möglicher Unternehmungen im Ort und in der Umgebung.

In der "Gaststube Fuchsbau" können Sie nach Herzenslust schlemmen und die gutbürgerliche Küche Thüringens kennen und genießen lernen.

Info:

Gebührenpflichtiger Stellplatz für 12 Mobile an der "Gaststube Fuchsbau". Großzügiger, halbrund angelegter und von Wiese umrandeter Schotterplatz, nachts beleuchtet. Nicht ganz ebener Untergrund. Sanitäranlage mit Waschmaschine und Trockner. Frühstück in der Gaststube möglich. Freibad 200 m, Einkaufsmöglichkeit 500 m. Ganzjährig nutzbar.

moderne und saubere Sanitäranlage

moderne und saubere Sanitäranlage

Preise:

5 Euro pro Nacht und Mobil, 5 Euro pro Person,

Strom: 50 Cent/kWh, Dusche: 50 Cent, Wasser: 1 Euro/100 Ltr, Entsorgung kostenlos

Adresse:

Am Schwimmbad 6, 98701 Großbreitenbach

GPS:

50°35’09’’ N, 10°59’30’’ O

und hier ein Blick mit Google Maps: Wohnmobilpark Großbreitenbach

Kontakt:

Tel.: 036781/9416

eMail: info@stuhls-fuchsbau.de

Internet: www.wohnmobil-ferienpark.de

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