Stellplatz Greetsiel (Krummhörn)

(Stand 2016, update 2018)

die bekannten Zwillingsmühlen

die bekannten Zwillingsmühlen

Greetsiel ist ein Ortsteil der Gemeinde Krummhörn im Landkreis Aurich in Niedersachsen. Der Sielort liegt an der Leybucht im westlichen Ostfriesland und hat 1450 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2012). Greetsiel blickt auf eine über 650-jährige Geschichte zurück. In dem Ort begann der Aufstieg der Familie Cirksena, eines Häuptlingsgeschlechts, das von 1464 bis 1744 die Grafen und Fürsten Ostfrieslands stellte.

In Briefen aus dem Jahr 1388 (Ocko I. tom Brok) wird Greetsiel das erste Mal urkundlich erwähnt. Hamburger Schiffe lagen damals im Hafen von Greetsiel vor Anker und hatten Zoll zu entrichten.

Häuptlinge aus dem Geschlecht der Cirksena gründeten den Ort von der Domäne Appingen aus. Während der Mutterort in der Folge immer mehr an Bedeutung verlor, wurde Greetsiel zum Häuptlingssitz. 1462 wurde auf der Cirksenaburg Graf Edzard der Große geboren, unter dessen späterer Landesherrschaft sich Ostfriesland von der Weser bis nach Groningen erstreckte. 1547 wurde hier Ubbo Emmius geboren. Auf alten niederländischen Karten ist der Ort als Grietjezijl eingezeichnet.

Fischkutter im Hafen

Fischkutter im Hafen

Im Zuge der hannoverschen Ämterreform 1859 wurde das Amt Greetsiel, dessen Sitz in Pewsum war, aufgelöst und dem Amt Emden zugeschlagen, Greetsiel gehörte seitdem zum letztgenannten. Bei der preußischen Kreisreform 1885 wurde aus dem Amt Emden der Landkreis Emden gebildet, dem Greetsiel danach angehörte.

Jahrhundertelang waren die natürlichen Tiefs und die Entwässerungskanäle, die die Krummhörn in einem dichten Netz durchziehen, der wichtigste Verkehrsträger. Über Gräben und Kanäle waren nicht nur die Dörfer, sondern auch viele Hofstellen mit der Stadt Emden und dem Hafenort Greetsiel verbunden. Besonders der Bootsverkehr mit Emden war von Bedeutung. Dorfschiffer übernahmen die Versorgung der Orte mit Gütern aus der Stadt und lieferten in der Gegenrichtung landwirtschaftliche Produkte: „Vom Sielhafenort transportierten kleinere Schiffe, sog. Loogschiffe, die umgeschlagene Fracht ins Binnenland und versorgten die Marschdörfer (loog = Dorf).

Bis ins 20. Jahrhundert belebten die Loogschiffe aus der Krummhörn die Kanäle der Stadt Emden. Torf, der zumeist in den ostfriesischen Fehnen gewonnen wurde, spielte über Jahrhunderte eine wichtige Rolle als Heizmaterial für die Bewohner der Krummhörn. Die Torfschiffe brachten das Material auf dem ostfriesischen Kanalnetz bis in die Dörfer der Krummhörn, darunter auch nach Greetsiel. Auf ihrer Rückfahrt in die Fehnsiedlungen nahmen die Torfschiffer oftmals Kleiboden aus der Marsch sowie den Dung des Viehs mit, mit dem sie zu Hause ihre abgetorften Flächen düngten. (Quelle: Wikipedia)

Wohnmobilstellplatz Greetsiel

    • am Stellplatz

    • Bezahlautomat

    • Ver- & Entsorgung

Info:

Gebührenpflichtiger Stellplatz für 55 Mobile. Reserviertes Gelände hinter dem Großparkplatz am Ortseingang. Ebener, geschotterter Untergrund, durch Blumenrabatten unterteilt, beleuchtet. Geringe Distanz zum Ortskern. Ganzjährig geöffnet.

Kosten:

12 Euro pro Nacht und Mobil inkl. Kurtaxe. Parkscheinautomat. Strom (40 Anschlüsse): 1 Euro/8 Std. Ver- und Entsorgung: 2 Euro.

Anfahrt:

A 28 Oldenburg–Leer bis zum Dreieck Leer, A 31 bis Emden-Nord (Nr. 3). Auf Landstraßen über Hinte und Eilsum nach Greetsiel bis zu den Zwillingsmühlen fahren.

Adresse:

Mühlenstraße, 26736 Krummhörn

GPS:

53° 29′ 53″ N, 7° 6′ 14″ O

und hier der Blick mit Google Maps: "Stellplatz Greetsiel"

Kontakt:

Tel.: +49 (0) 4926 91 880

eMail: info@greetsiel.de

Internet: www.greetsiel.de

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