Wohnmobilstellplatz Friedrichstadt

(Stand 2015, update 2018)

Grachtenfahrt

Die Stadt Friedrichstadt liegt zwischen den Flüssen Eider und Treene im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Der Luftkurort bildet mit dem Amt Nordsee-Treene eine Verwaltungsgemeinschaft, das Amt führt die Geschäfte der Stadt. Friedrichstadt wurde 1621 durch den gottorfschen Herzog Friedrich III. gegründet und ist heute ein hochrangiges Kulturdenkmal. Herzog Friedrich III. zielte auf die Errichtung einer Handelsmetropole und holte dazu niederländische Bürger, besonders die verfolgten Remonstranten, an den Ort und gewährte ihnen Religionsfreiheit. Infolge dieser Maßnahme siedelten sich auch Mitglieder vieler anderer Religionsgemeinschaften in Friedrichstadt an, so dass der Ort als „Stadt der Toleranz“ galt. Heute sind noch fünf Religionsgemeinschaften aktiv. Die Bauten der niederländischen Backsteinrenaissance und Grachten prägen das Stadtbild des heute vor allem vom Tourismus lebenden „Holländerstädtchens“ mit knapp 2.500 Einwohnern.

am Marktplatz

am Marktplatz

Architektur und Stadtbild:

In der Liste der Kulturdenkmale in Friedrichstadt stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale. Die etwa 17 Hektar große Planstadt ist anhand eines Schachbrettmusters gestaltet. Der ältere, von der holländischen Backsteinrenaissance geprägte Teil der Stadt wird von zwei Grachten durchzogen. Der Fürstenburggraben liegt in der südlichen Stadthälfte, der Mittelburggraben (auch: Mittelburgwall) trennt die südliche Vorderstadt mit quadratischen Parzellen von der nördlichen Hinterstadt mit rechteckigen Parzellen.

Über den Mittelburggraben führen vier Brücken. Der Marktplatz befindet sich direkt am Mittelburggraben, die wichtigste Einkaufsstraße ist die als Fußgängerzone gestaltete Prinzenstraße, die vom Fürstenburggraben zum Marktplatz führt. Eine weitere Gracht, die Norderburggracht, wurde bereits 1705 zugeschüttet.

gemütliche Gassen zum stöbern

gemütliche Gassen zum stöbern

Während sich das Leben bis zum Zweiten Weltkrieg in der Kernstadt abspielte, die von Beginn an für mehr Einwohner geplant war, als je in Friedrichstadt wohnten, machte die Aufnahme der Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten nach 1945 ein Wachstum nötig. Neue Viertel entstanden fächerförmig im Osten der Stadt und zeigen das typische Bild der Neubauten jener Jahre. Westlich der Marschbahn wurde ein Gewerbegebiet eingerichtet.

Die Häuser aus den Gründungstagen der Stadt sind mit aus Holland eingeführten Baumaterialien von holländischen Baumeistern gebaut. Obwohl van den Hove bereits 1622 eine Ziegelei in der Stadt errichtete, konnte diese den Bedarf nicht decken. Aus den Niederlanden wurden neben den Moppen – holländischen Backsteinen, kleiner als gewöhnliche deutsche – fertige Sandsteingiebel, Pfeiler für die Kamine, gelbe und grüne Kacheln und selbst Bretter importiert. Anderes zum Bau verwendetes Holz stammte aus den Hüttener Bergen (Eiche) und Norwegen (Föhre).

Auffallendes Merkmal vieler Bauten sind die Hausmarken oder Gevelstene, oft farbig gefasste Reliefs über der Eingangstür, die einen Hinweis auf die ehemaligen Erbauer oder Bewohner geben und oft noch aus der Zeit der Stadtgründung stammen. Von vielen Häusern, die 1850 zerstört wurden, blieben die Hausmarken erhalten und schmücken nun den Neubau. Die älteste Hausmarke zeigt eine Taube mit Ölzweig und stammt von 1622. Andererseits bringen auch heute noch Hausbesitzer neue Marken an bisher ungeschmückten Gebäuden an. (Quelle: Wikipedia)

Bildergalerie "Wohnmobilstellplatz Friedrichstadt":

Stellplatzpanorama

Stellplatzvideo von "www.womoclick.de":

Info:

Gebührenpflichtiger Stellplatz für 45 Mobile am Ortsrand von Friedrichstadt. Der Stellplatz liegt am Wasser. Geschotterter Platz. Service am Platz: Grillstelle vorhanden, Hunde erlaubt. Ganzjährig nutzbar.

Freizeitmöglichkeiten im Umkreis: Grachtenfahrten, Bootsverleih, Kanutouren, Nordseeschifffahrt. Planwagenfahrten. Museum Alte Münze, historische Altstadt. St. Christophorus-Kirche, Kultur- und Gedenkstätte Ehemalige Synagoge.

Preise:

pro Nacht & Mobil: 13 Euro. WC, WLAN kostenfrei. Strom: 60 Cent/kWh, Wasser: 10 Cent/10 Ltr., Dusche: 1 Euro/3 Min. , keine Kurtaxe

Adresse:

Halbmond 1, 25840 Friedrichstadt

GPS:

54°22`20" N, 09°05`09" O

und hier ein Blick mit Google Maps: Wohnmobilstellplatz Halbmond

Kontakt:

Tel.: +49 4881 937 048

E-Mail: info@wohnmobilstellplatz-friedrichstadt.de

Webseite: www.wohnmobilstellplatz-friedrichstadt.de

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