Wohnmobilstellplatz Ebern

(Stand 2015, update 2018)

das Rathaus von Ebern

das Rathaus von Ebern

Ebern ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Haßberge in Bayern. Es ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ebern, zu der neben Ebern die Gemeinden Pfarrweisach und Rentweinsdorf gehören. Die gut erhaltene Altstadt wird noch von großen Teilen ihrer starken mittelalterlichen Stadtbefestigung umgeben. Ein gepflegter Anlagenring trennt das historische Ensemble von den weitläufigen Neubaugebieten der Stadterweiterung aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die mittelalterliche Altstadt von Ebern wurde von der wichtigen Straßen- und Handelsverbindung zwischen Bamberg und Sachsen durchquert. Die ummauerte Kernstadt liegt hochwassersicher auf erhöhtem Gelände über der Baunachniederung. Auf drei Seiten waren dem Bering Vorstädte vorgelagert, nur im Osten blieb der Anger bis nach dem Zweiten Weltkrieg unbebaut.

Der Name der südlichen Vorstadt erinnert als „Klein-Nürnberg“ noch an die Funktion als Stapel- und Rastplatz der aus dem Süden kommenden Handelszüge. Nachdem abends das Tor des mächtigen Grautores geschlossen wurde, mussten die Kaufleute hier Station machen. In der nördlichen Vorstadt lag das Spital (heute Altersheim) mit der Spitalkapelle. Vor dem Spitaltor der Vorstadtmauer wurde im 15. Jahrhundert die erhaltene Marienkapelle errichtet.

Unter dem westlichen Stadtmauerzug liegt eine weitere Vorstadt an einem Nebenlauf der Baunach. Dort hat sich auch die Stadtmühle bis in die Gegenwart erhalten.

Nach der Säkularisation des Hochstiftes (1802/03) gelangte Ebern über das neu errichtete Großherzogtum Toskana an das Königreich Bayern. Nach der Auflösung des Hochstiftes wurden 1805/06, 1808 und 1811 französische Truppenkontingente in Ebern einquartiert. Anfang 1812 erwählte gar der spätere König Wilhelm I. das Städtchen als Quartier, um sich im Frühsommer dem Russlandfeldzug Napoleons anzuschließen.

Stadttor von Ebern

Stadttor von Ebern

Während der Revolution von 1848/49 mussten fünf Eberner Bürger ihre Teilnahme am Bamberger Demokratenkongress mit kürzeren Haftstrafen büßen. Sonstige revolutionäre Umtriebe wurden von der 150 Mann starken städtischen Bürgerwehr im Keim erstickt. Die Biedermeierzeit verlief in Ebern ohne bedeutendere Ereignisse. Während des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 verloren sieben der 44 eingerückten Eberner Bürger ihr Leben.

Im Ersten Weltkrieg hatte man bereits 41 Gefallene zu beklagen. Dies änderte allerdings nichts an der konservativen Ausrichtung der Einwohner. Aus der bayerischen Landtagswahl 1919 ging die Bayerische Volkspartei mit 536 Stimmen als klarer Sieger hervor.

Bedingt durch die Inflation von 1923 und die Weltwirtschaftskrise (1929/32) erhielten die Nationalsozialisten im Mai 1933 332 Stimmen im Stadtgebiet (Bayerische Volkspartei: 457). Am 6. Juli 1929 war die Ortsgruppe Ebern der NSDAP gegründet worden. Allerdings sind bis 1945 keine schwerwiegenden Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung der Haßberge nachweisbar. Aktiver Widerstand gegen das Regime und die Deportationen ist jedoch genauso wenig überliefert. Während des Krieges verlegte man einen Teil der kriegswichtigen Produktion eines großen Schweinfurter Kugellagerfabrikanten hierher. Kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner wurden noch vier deutsche Deserteure im Hof des Gefängnisses standrechtlich durch einen Trupp junger SS-Leute erschossen (Gedenktafel am ehemaligen Gefängnis).

Der Zweite Weltkrieg endete für die Stadt 1945 mit der kampflosen Übergabe an die nach Süden in Richtung Bamberg vorstoßenden Amerikaner. Eine sinnlose Verteidigung der Stadt wurde durch den damaligen Bürgermeister Josef Wappes verhindert, der zusammen mit dem Stadtpfarrer Otto Schnorr den Truppen entgegenging.

Am Morgen des 11. April 1945 betraten die ersten Amerikaner das Stadtgebiet. Nachdem ein Mitglied einer Panzerbesatzung bei der Durchfahrt durch das mächtige Grautor sein Leben verloren hatte, sollte der Turm als Verkehrshindernis abgebrochen werden. Innerhalb einer Nacht (21./22. April) brachen die Bürger daraufhin ein an die Stadtmauer angebautes Wohnhaus ab und schufen so eine panzergerechte Passage neben dem Tor.

Der amerikanische Stadtkommandant richtete sich im zweiten Obergeschoss des historischen Rathauses ein. Die aufgegriffenen deutschen Soldaten wurden im ehemaligen italienischen Barackenlager in Fierst interniert. Etwa 400 Kriegsgefangene und Fremdarbeiter kampierten als Befreite in der alten Volksschule und im Saal des Gasthofes Forster. Angeblich waren einige dieser Displaced Persons für den Mord am ehemaligen Gefängniswärter und seiner Ehefrau verantwortlich. Aus den Wahlen zum ersten Deutschen Bundestag am 14. August 1949 ging die CSU mit 405 Stimmen als Sieger hervor. Die Bayernpartei erreichte 373, die SPD 220 Stimmen.

In der Nachkriegszeit siedelten sich zahlreiche Heimatvertriebene aus dem Sudetenland und den ehemals deutschen Ostgebieten um die Altstadt an. Besonders viele Neubürger zog der Ausbau des Zweigwerkes der FAG-Kugelfischer nach Ebern. Große Neubaugebiete entstanden, Ebern wurde Bundeswehrstandort. Am 25. Oktober 1962 wurde das Panzergrenadierbataillon 101 in der neuerbauten Kaserne oberhalb der Stadt stationiert. 1971 zog dort zusätzlich das Panzeraufklärungsbataillon 12 ein. Infolge der Gebietsreform in Bayern wurde der Landkreis Ebern 1972 aufgelöst und das Kreisgebiet größtenteils dem neu entstandenen Landkreis Haßberge, andere Teile den Landkreisen Bamberg und Coburg zugeordnet.

Für die rasch anwachsende Zahl evangelischer Neubürger wurde 1957/58 die evangelisch-lutherische Christuskirche nach Plänen von Karl Pfeiffer-Hardt errichtet. Der Zentralbau mit seinem schiefergedeckten Spitzturm entstand auf ehemals unbebautem Gelände am Hang des Losberges. 1963 wurde die evangelische Kirchengemeinde gegründet. Zwischen 1964 und 1972 war Ebern ein eigenständiges evangelisch-lutherisches Dekanat, das als Folge der Gebietsreform anschließend in das Dekanat Rügheim integriert wurde. (Quelle: Wikipedia)

Wohnmobilstellplatz Ebern

Info:

Ganzjährig geöffnet bietet der Platz auch für größere Mobile genügend Platz. Info-Tafel, Hot Spot, Bodeneinlass und Frischwasseranschluss vor dem Platzwarthäuschen. Duschen und Toiletten für Wohnmobilgäste im Untergeschoss des öffentlichen WC-Hauses möglich. Waschmaschine und Trockner gegen Gebühr. Vier Stromsäulen mit 26 Steckdosen, Müllcontainer vor Ort. Betreuung der Stellplatzgäste durch "einen von Deutschlands besten Platzwarten" Hans. Wer den Stellplatz besucht, macht unweigerlich mit ihm Bekanntschaft, ein herzliches, aber bestimmendes Unikum, der hier für Klarheit und Ordnung sorgt. Stets um das Wohl der Gäste bemüht, ist er täglich vormittags und abends am Stellplatz anzutreffen und steht mit Rat und Tat zur Verfügung. Seinen Anweisungen sollte man bedingungslos folgen ;-)

Kostenloser Hotspot von Bayern-WLAN auf dem gesamten Stellplatz verfügbar

Preise:

7 Euro pro Nacht und Mobil inklusive Ver- und Entsorgung sowie Toiletten- und Duschbenutzung.

Strom: 1 Euro pro 2 kWh.

Adresse:

Wohnmobilstellplatz Ebern, Walk-Strasser-Anlage, 96106 Ebern

GPS:

50°05'36" N, 10°47'42" O

siehe auch Google Maps: Stellplatz Ebern

Kontakt:

Am Festplatz, 96106 Ebern, Platzwart Hans Elflein

Telefon: +49 9531 62914

eMail: touristinfo@ebern.de

Internet: www.ebern.de

TopPlatz-Zertifikat:

Nähere Infos unter www.top-platz.de.

Stellplatzvideo von "www.womoclick.de":

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