Dettelbach - Stellplatz an der Mainlände

(Stand 2016, update 2018)

Geschichte:

Im Jahr 741 erfolgte die erste schriftliche Erwähnung, der Name der Stadt geht auf einen Franken namens Tetila zurück. Das Stadtrecht erhielt der Ort 1484 durch den Würzburger Fürstbischof Rudolf II. von Scherenberg. 1503 kam es zur Fertigstellung der Pfarrkirche St. Augustinus mit den beiden ungleichen Türmen. Drei Jahre später wurde die Wallfahrtskirche Maria im Sand errichtet und 1512 der Bau des spätgotischen Rathauses vollendet.

Das Amt des Hochstiftes Würzburg, das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, fiel 1803 (Reichsdeputationshauptschluss) an das Kurfürstentum Bayern und musste 1805 im Frieden von Pressburg dem Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen werden. 1814 wurde Dettelbach endgültig bayerisch und war bis um 1900 Landgerichtssitz.

Durch die Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 auch die heutige Gemeinde. Vom 30. August 1900 bis zum 2. Oktober 1960 war die fünf Kilometer lange Bahnstrecke Dettelbach Bahnhof–Dettelbach Stadt in Betrieb.

Eingemeindungen:

Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurden am 1. Juli 1972 die Gemeinden Bibergau, Brück und Effeldorf eingegliedert. Mainsondheim kam am 1. Juli 1974 hinzu. Schernau folgte am 1. Januar 1976. Neusetz und Schnepfenbach wurden am 1. Januar 1978 eingemeindet. Mit der Eingliederung von Euerfeld und Neuses am Berg wurde die Reihe der Eingemeindungen am 1. Mai 1978 abgeschlossen.

Die Stadt geriet im Februar 2016 in die Schlagzeilen, als ein Verschlüsselungstrojaner mit der Schadsoftware Teslacrypt die Server der Stadtverwaltung zeitweise lahmlegte. Trotz gegenteiliger Warnungen der Polizei zahlte die Stadt die von den Hackern geforderte Summe.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:

Die mittelalterliche Stadtbefestigung mit Gräben, 52 Türmen und fünf Stadttoren ist in ihrem Verlauf trotz Abrissen fast vollständig erhalten, am eindrucksvollsten im nördlichen und östlichen Bereich. Schon im 19. Jahrhundert wurden drei der fünf Stadttore dem Straßenverkehr geopfert.

Sehr gut erhalten sind das Brücker Tor im Norden und das Faltertor an der Nordostecke der Stadtmauer. Ebenso mittelalterlich sind die engen Gassen und Fachwerkhäuser. Besonders sehenswert sind das spätgotische Rathaus und das Ensemble rund um den kleinen Marktplatz unterhalb der Stadtkirche. Nach einer Sage soll der Baumeister das Rathaus so geplant haben, dass drei Menschen, ohne sich zu sehen, das Rathaus gleichzeitig betreten können (Freitreppe, Durchfahrt, von der Westseite). Unterhalb der Stadtkirche kann noch ein Pranger mit Sockel und Eisenbügel und der Inschrift „für bös Leut“ besichtigt werden.

Seit 1616 bestand an der Wallfahrtskirche Maria im Sand ein Franziskanerkloster zur Betreuung der Wallfahrt.

Eine besondere örtliche Gebäck-Spezialität sind die Muskatzinen, die mit schleifenförmigen Holzmodeln aus dem Teig ausgestochen, dann gebacken werden und die in den beiden Konditoreien/Cafés der Stadt erhältlich sind. Bis weit in die 70er-Jahre war auch ein Gebäckstück in Form einer Judensau in einer örtlichen Bäckerei erhältlich, welches ebenfalls mit einer Modelform ausgestochen wurde. (Quelle: Wikipedia)

Stellplatz an der Mainlände

Info:

Gebührenpflichtiger Stellplatz für ca. 35 Mobile. Naturnahe Lage direkt am Main an der Autofähre. Ebener, befestigter Untergrund aus Schotterrasen. Ideal für Radwanderungen und Spaziergänge. Nur etwa 5 Gehminuten in die historische Altstadt. Zahlreiche Gaststätten, Heckenwirtschaften und Winzerhöfe in Dettelbach. Ganzjährig geöffnet. Im Winter eingeschränkte Ver- und Entsorgungsmöglichkeit.

Preise:

5 Euro pro Mobil und 24 Std. Zahlbar am Parkscheinautomat, Strom (30 Anschlüsse): 50 Cent/kWh., Wasser: 1 Euro/100 Ltr.

Adresse:

Wohnmobilstellplatz Dettelbach, An der Mainlände, 97337 Dettelbach

GPS:

49°48’03’’ N, 10°10’07’’ O

siehe auch Google Maps: Stellplatz Dettelbach

Kontakt:

Touristinformation Dettelbach

Telefon: +49 9324 3560

eMail: tourismus@dettelbach.de

Internet: www.dettelbach.de

Und zu guter Letzt noch ein Stellplatzvideo von www.womoclick.ch:

Diese Website benutzt Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis zu ermöglichen. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.