Stellplatz Mattenhaus bei Bad Waldsee

(Stand 2015, update 2018)

Erwin Hymer Museum

Erwin Hymer Museum

Bad Waldsee ist eine baden-württembergische Stadt im Landkreis Ravensburg mit den Prädikaten Moorheilbad und Kneippkurort. Bekannt ist sie auch wegen ihrer historischen Altstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und einer großen Fußgängerzone.

Die Altstadt erstreckt sich auf einer Landenge zwischen zwei Seen, dem Stadtsee (Osten; 583 m ü. NN), der von dem aus Richtung Süden kommenden Urbach gespeist wird, und dem etwas kleineren Schlosssee (Westen), in den der vom Stadtsee kommende Pfaffenbach mündet und der durch die nach Westen fließende Steinach entwässert. Beim nordwestlichen Stadtteil Michelwinnaden entspringt einer der beiden Quellbäche des Donau-Zuflusses Riß.

Bei Wohnmobilisten ist die Kurstadt vor allem durch den Sitz der Firma Hymer bekannt. Das nahegelegene Museum ist bei jedem Wetter eine Besichtigung wert.

Geschichte:

Waldsee wurde erstmals 926 im sogenannten Weißenburger Codex urkundlich erwähnt. In dem Dokument, das über die Zerstörungen der Ungarn während ihres Feldzuges durch Süddeutschland berichtet, heißt es: „In Walahsé ist eine königliche Niederlassung von den Heiden zerstört worden. Zu ihr gehören zwei Huben Ackerland, 60 Karren Wiesenheu, eine Mühle und eine Kirche“. 1298 wurde dem Flecken Waldsee das Stadtrecht verliehen. Die Herrschaft über die Stadt wurde aber von den Herren von Waldsee ausgeübt, die die Stadt bald an den Herzog von Österreich, also an die Habsburger verkauften. Am 12. Mai 1181 stiftete Kaiser Barbarossa das Kloster Waldsee.[2] 1386 verpfändete das Haus Habsburg die Stadt Waldsee an den Truchsess Johann II. von Waldburg.

1406 wurde die Pfandherrschaft der Waldburger erneuert, als die Habsburger Waldsee zusammen mit Mengen, Riedlingen, Munderkingen und Saulgau endgültig verpfändeten. Seit dieser Zeit ist der Zwangsbund dieser fünf Städte auch als Fünf vorderösterreichische Donaustädte bekannt. Im Jahr 1579 begann man mit dem Neubau der Stiftskirche. Am 19. Juli 1788 wurde das Augustiner-Chorherrenstift durch ein Dekret von Kaiser Joseph II. auf eigenen Wunsch aufgelöst.[3]

Die Herrschaft der Waldburger hielt an, bis Napoléon durch Kriege und Politik ganz Europa neu ordnete. So kam Waldsee 1806 zum Königreich Württemberg. Bereits 1807 wurde Waldsee zur Oberamtsstadt erhoben und bekam im Königreich Württemberg mehr Geltung. Waldsee behielt diesen Status bis 1938, als die Nationalsozialisten im Zuge der Gleichschaltung die Oberämter auflösten und die Fläche des Oberamtes Waldsee den neuen Landkreisen Biberach und Ravensburg zuteilten. Nach dem Krieg und im Zuge der wirtschaftlichen Neuorientierung besann sich die Stadt ihrer Tradition des Bäderwesens, 1950 wurde das erste Moorbad eröffnet. Durch den weiteren Ausbau des Kurwesens erlangte Waldsee bereits 1956 das Prädikat Moorheilbad. 1974 wurde Bad Waldsee außerdem das Prädikat Kneippkurort verliehen.

Stellplatz Mattenhaus

Info:

Gebührenpflichtiger Stellplatz für 15 Mobile auf einer Obstwiese am Bauernhof Lott. Ruhige Lage in dünner Besiedelung im Ortsteil Mattenhaus außerhalb von Bad Waldsee, von Wiesen und Feldern umgeben. Gasthaus Kreuz 200 m, Radweg zum Stadtzentrum 3 km und ca. 2km zum Erwin Hymer Museum. Strom, Ver- und Entsorgung, Dusche vorhanden. Kein WiFi, Tiere dürfen mitgebracht werden. Saison: April–Oktober.

Preise:

pro Nacht & Mobil: 12 Euro

Adresse:

Mattenhaus 4, 88339 Bad Waldsee

GPS:

47°57’05’’ N, 09°45’27’’ O

Details siehe auch Google Maps: Stellplatz Mattenhaus

Kontakt:

Karl-Heinz Lott

Telefon: 07524/6703

E-Mail Adresse: info@lott-k-h.de

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