Wohnmobilstellplatz Thermenaue

(Stand 2016, update 2018)

das Rathaus

das Rathaus

Bad Rodach liegt im Norden Bayerns im Landkreis Coburg, unweit der Grenze zu Thüringen. Es befindet sich rund 18 Kilometer nordwestlich von Coburg zwischen den Langen Bergen im Osten und den Gleichbergen im Westen am Fluss Rodach. Die Anfänge des Ortes Rodach, der im Frühmittelalter „Radaha“ oder „Rotaha“ bezeichnet wurde, reichen bis in die zweite Hälfte des 8. Jahrhunderts zurück. Erstmals wurde er in einer von Arnulf III. am 11. März 899 in Regensburg unterzeichneten Urkunde erwähnt. Mit dem Dokument gab Arnulf III. einige seiner Gebiete seinem Diener Pippo zurück, der ehemals König dieser Gebiete war, um sein Seelenheil zu retten. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortsteils Grattstadt erfolgte in einer Schenkungsurkunde vom Jahr 815 oder 823, mit der ein „Erluuin“ (Erwin) seine Güter in „Grezzistat (Grecestetten, Grazzestadt)“ im Grabfelde dem Stift Fulda schenkte.

1362 erhielt Rodach die Stadtrechte. Um 1300 wurde eine städtische Siedlung rund um den Marktplatz gegründet, die 1386 mit einer Stadtmauer umgeben wurde und 1425 die eigene Gerichtsbarkeit erhielt. Mit der Reformation wurde in Rodach die evangelisch-lutherische Konfession eingeführt.

Bad Rodach besaß eine Gestüt, die Stuterei Rodach, die 1524 das erste Mal schriftlich erwähnt und um 1806 aufgehoben wurde, nachdem die Stallungen durch einen starken Sturm niedergerissen und nicht mehr aufgebaut worden waren. Es gibt Anzeichen, dass die Pferdezucht bereits lange vor der ersten schriftlichen Nennung bestand; Ortsnamen wie Roßfeld und Mährenausen, die zum damaligen Rodach gehörten, wurden bereits im 13. Jahrhundert erwähnt.

am Marktplatz

am Marktplatz

Ab 1531 wurde Rodach zur Landesfestung ausgebaut, deren Steine aus dem nach 1550 abgebrochenen Kloster Georgenberg stammten. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt 1632 zerstört und brannte bis auf wenige Häuser nieder. 1634 wurde die Stadt von kaiserlichen Truppen geplündert und litt 1635 unter einer Hungersnot, durch die 808 Menschen starben. Die Stadt wurde wieder aufgebaut und im frühen 19. Jahrhundert entstanden die ersten Industriebetriebe.

1825 wurde die westliche Stadtmauer abgebrochen; die Steine wurden zum Wiederaufbau der kurz zuvor abgebrannten Häuser am Marktplatz verwendet. Im Jahre 1857 wurde auch die restliche Stadtmauer mit dem Coburger Tor und dem Torturm abgebrochen.

Entwicklung zum Kurbad:

Am 1. März 1972 wurde Nordbayerns wärmste Thermalquelle (34 °C) in 652 Meter Tiefe erschlossen. Sie begründete die Entwicklung der Stadt zum Kurbad. Zur Nutzung dieser Thermalquelle wurde ab 1973 ein Thermal-Bewegungsbad erbaut und am 5. Juni 1976 eingeweiht. 1981 folgte die staatliche Anerkennung Rodachs als Erholungsort und 1999 die Anerkennung als Heilbad. Heute gibt es die ThermeNatur Bad Rodach mit Bade- und Saunalandschaft sowie Wellnessabteilung.

Am 18. November 1989 wurde die innerdeutsche Grenze geöffnet und die Straße zum Südthüringer Nachbarort Adelhausen für den Durchgangsverkehr freigegeben. Es entstanden der Kurpark (1989), das erweiterte Thermalbad (1996), ein Klinikum (1997) und ein Seniorenzentrum (1998). Am 29. Januar 1999 erfolgte die Namensänderung in Bad Rodach. (Quelle: Wikipedia)

Wohnmobilstellplatz Thermenaue

PremiumStellplatz mit Blick ins Grüne:

Im Rahmen des Projektes „Natur in Sicht – Rodachtal aktiv“ beweist die ThermeNatur Bad Rodach ein Herz für Wohnmobilgäste und erweiterte und erneuerte ihren Wohnmobil-Stellplatz. In bester Lage direkt am Kurgebiet und in Sichtweite der Therme entstanden 70 Komfort-Stellplätze. Die neue Anlage, die keine Wünsche offen lässt, wurde bereits im vergangenen Jahr in Teilen eröffnet und konnte seit dem mehrere hundert Gäste begrüßen.

Mit der attraktiven neuen Anlage in perfekter Lage bei gleichzeitig naturhaftem Ambiente schafft die ThermeNatur ein Top-Angebot für mobile Gäste, die dennoch nicht auf einen gewissen Komfort verzichten wollen. Durch die einfühlsame Einbindung des Wohnmobilstellplatzes in die umgebende Naturlandschaft entsteht ein „Wellness-Charakter“, der sich beim entspannten Baden und Saunieren in der ThermeNatur wohltuend fortsetzt.

Auf unserem modernisierten und erweitertem Stellplatz erwarten Sie:

- 70 Komfort-Stellplätze mit den Maßen 6×8m, 6×10m und 6×12m

- eine Ver- und Entsorgungsstation an der Einfahrt zum Stellplatz

- an den Stellplätzen stehen Ihnen Stromverteilerkästen entgeltlich zur Verfügung

- Sanitärgebäude mit einem Damen und Herren WC sowie einem WC für Menschen mit einer körperlichen Einschränkung

- einem Wasch- und Trockenraum und einem Spülraum

- Informations- und Servicepunkt für Gäste, Wanderer und Radfahrer

- überdachte Terrasse mit Sitz- und Rastmöglichkeiten für Gäste, Wanderer und Radfahrer

(Quelle: Therme Natur Bad Rodach)

Stellplatzvideo von ProMobil

Info:

Stellplatzgebühr pro Nacht und pro Wohnmobil (Pauschalpreis):

10 € (in dieser Pauschale sind alle Personen enthalten unabhängig der Anzahl; der Rabatt für Gäste mit einem Schwerbeschädigtenausweis kann bei dieser Pauschale nicht berücksichtigt werden)

Strom (Münzeinwurf):

0,60 € pro kWh

Frischwasser (Münzeinwurf):

0,10 € = 10 l, 0,20 € = 20 l, 0,50 € = 50 l, 1,00 € = 100 l, 2,00 € = 200 l

Folgende kostenfreie Leistungen erwarten Sie:

- Entsorgung

- Müllentsorgung

- WLAN

Adresse:

Thermalbadstraße 16, 96476 Bad Rodach

Und hier ein Blick auf den Stellplatz mit "Google Maps"

GPS:

50°20'07.7" N, 10°46'01.2" O

Kontakt:

ThermeNatur Bad Rodach

Thermalbadstraße 18, 96476 Bad Rodach

Tel: 09564 9232-0, Fax: 09564 9232-32

eMail: thermenatur@bad-rodach.de

Internet: www.therme-natur.de

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