Die drei Stellplätze von Hvide Sande !

(Stand 2015, update 2018)

am Hafen von Hvide Sande

am Hafen von Hvide Sande

Hvide Sande ist eine Hafenstadt an der dänischen Westküste, gelegen auf der Nehrung Holmsland Klit am Durchstich zum Ringkøbing Fjord. Sie gehört zur Ringkøbing-Skjern Kommune in der Region Midtjylland und zählt 3015 Einwohner (Stand 1. Januar 2015).

Hvide Sande ist Heimathafen einer Fischereiflotte von 40 Schiffen, nach gelöschter Fangmenge erreicht der Fischereihafen Platz fünf in Dänemark. Das lebendige Hafenmilieu, Fischhändler und -räuchereien ziehen viele Touristen an.

Der Ort wurde 1931 im Zusammenhang mit der Fertigstellung des Hvide-Sande-Kanals gegründet. Nachdem sich die Verbindung des Ringkøbingfjords zum Meer seit dem 17. Jahrhundert immer weiter nach Süden verlagert hatte und das Haff zu einem Binnensee zu werden drohte, wurde ungefähr in der Mitte des Dünenstreifens Holmsland Klit ein Durchstich mit zwei Schleusen angelegt, einer Schiffsschleuse und einer Entwässerungsschleuse. Ein früherer Durchstich war an der strömungsbedingten Versandung gescheitert.

Im Zentrum der Stadt liegt die Schleusenanlage mit einer Klappbrücke für den Straßenverkehr. Touristisch interessant ist die tägliche Fischauktion am Hafen um sieben Uhr morgens. Das ortsansässige Fischereimuseum „Fiskeriets Hus“ zeigt auf circa 400 m² Ausstellungsfläche die regionale Meeresfauna.

Sechs Kilometer nördlich liegt bei Nørre Lyngvig der Leuchtturm Lyngvig Fyr. Er gehört mit einer Höhe von 38 m und einer Feuerhöhe von 53 m zu den höchsten Leuchttürmen Dänemarks. Der Leuchtturm wurde 1965 automatisiert.

In südlicher Richtung befindet sich das Museum Abelines Gaard. Das regionaltypische Gehöft aus dem Jahre 1854 vermittelt einen Eindruck von den Lebensumständen auf der Nehrung in früheren Zeiten. Im Jahre 1996 wurde das Museum für herausragende Leistungen zur Erhaltung von Kulturerbe mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnet.

(Quelle: Wikipedia)

Stellplatzkarte Hvide Sande

Stellplatz Nr. 1 (Fabriksvej 42)

Etwas außerhalb der Stadt gelegen, dafür mit direktem Meeresblick. Der Platz ist geschottert und bietet Platz für ca. 20 Mobile. Ver- und Entsorgung, Strom sowie sanitäre Anlagen sind nicht vorhanden. Bezahlt wird am Automaten an der Zufahrtsstraße.

Gebühren: 110 Dkr pro Mobil und Nacht

Adresse:

Fabriksvej 42, 6960 Hvide Sande

Koordinaten:

N 56°00'14.3", O 8°06'51.2"

Und hier der Stellplatz in Google Maps: Stellplatz Nr. 1 in Hvide Sande

    • Bezahlautomat

    • unter dem Windrad ...

    • direkt am Sandstrand

    • mit Meeresblick

Stellplatz Nr. 2 (Fabriksvej 31)

Nur wenige 100 m vom ersten Stellplatz entfernt, direkt am Hafen, findet man den zweiten Stellplatz. Dieser ist ebenfalls geschottert und bietet Platz für ca. 15 Mobile. Ver- und Entsorgung sowie sanitäre Anlagen sind vorhanden. Strom ist nicht vorhanden. Bezahlt wird am Automaten an der Zufahrtsstraße.

Gebühren: 110 Dkr pro Mobil und Nacht

Adresse:

Fabriksvej 31, 6960 Hvide Sande

Koordinaten:

N 56°00'09.1", O 8°07'14.7"

Und hier der Stellplatz in Google Maps: Stellplatz Nr. 2 in Hvide Sande

    • Bezahlautomat

    • Zufahrt zum Platz

    • an der Mole

    • Sanitärgebäude

Stellplatz Nr. 3 (Tungevej 6)

Der geschotterte Platz liegt vor der Düne zum Meer. Dadurch bleibt einem der direkte Blick zum Wasser verwehrt. Es finden hier ca. 30 Mobile Platz, wenn nicht durch PKW belegt. Ver- und Entsorgung, Strom sowie sanitäre Anlagen sind nicht vorhanden. Bezahlt wird am Automaten an der Einfahrt zum Platz.

Gebühren: 110 Dkr pro Mobil und Nacht

Adresse:

WoMo-Stellplatz Südmole

Tungevej 6, 6960 Hvide Sande

Koordinaten:

N 55°59'50.8", O 8°07'17.8"

Und hier der Stellplatz in Google Maps: Stellplatz Nr. 3 in Hvide Sande

    • Einfahrt zum Platz

    • an der Surfschule

    • Blick von der Düne zum Platz

    • Hafenblick von der Düne

Allgemeine Informationen:

Die Dünen entlang der Nordsee sind in ständiger Veränderung.

Zuletzt Ende Januar 2015 haben die ersten beiden Stürme die Dünen wieder enorm verändert. An mehreren Stellen in der Gegend zwischen Houvig im Norden und Bjerregård im Süden hat sich das Bild von den Dünen und den Strandaufgängen vollkommen verändert.

In Houvig etwas nördlich von Søndervig hat das Meer ein beachtliches Stück von den Dünen verschlungen. D. h. wenn man vom Parkplatz Houvig Strand über die Dünen geht steht man plötzlich vor einem ca. 2-3 m hohem, steilem Abbruch senkrecht zum Strand. Auf dem gesamten Weg vorbei an Krylen (Teil des deutschen Atlantikwalles aus dem 2. Weltkrieg) liegt die senkrechte Wand hinter großen Teilen der Bunker und viele von ihnen befinden sich nun freistehend am Strand.

Das gleiche Bild bietet sich südlich von Hvide Sande und an mehreren anderen Stellen entlang der Landzunge Holmsland Klit – auch dort hat sich der Strand sehr verändert. Das Meer hat sich wieder in die Dünen „hineingefressen” und damit die Strandzugänge zerstört. Das wird erhebliche Anstrengungen mit der Sandvorspülung erfordern, um die Zugänge zum Strand und damit zum Meer neu zu etablieren. Bei der Sandvorspülung wird extra Sand oder Kies zugeführt mit dem Ziel, den Sand/Kies den der Sturm mitgerissen hat wieder zuzuführen und damit den Rückzug der Küste zu vermindern. Das ist eine Arbeit die das ganze Jahr über durchgeführt wird.

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