Aabenraa Sejl Club

(Stand 2012, Update 2018)

Aabenraa oder Åbenrå (deutsch Apenrade) ist eine dänische Stadt in der Region Syddanmark mit 15.856 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2015). Sie liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Flensburg an einem Meeresarm der Ostsee, der Apenrader Förde. Mit seinem Seehafen, dem Aabenraa Havn, hat die Stadt eine lange Tradition als Seefahrerstadt und Werftstandort.

Aabenraa wurde spätestens 1335, möglicherweise schon 1284[4], als Opneraa zur Stadt erklärt. Dieser Name stammt vom verschwundenen Dorf Opnør. Als Handelsstadt stand Aabenraa lange im Schatten Flensburgs und Haderslevs. Die drei Makrelen im Stadtwappen weisen auf die große Bedeutung der Fischerei hin.

Nikolaikirche im Zentrum

Nikolaikirche im Zentrum

Nahe der Siedlung entstand im Mittelalter eine landesherrliche Burg, die zum Amtssitz avancierte.

Der deutsch-dänische Konflikt, der ab 1840 das beherrschende Thema im Herzogtum Schleswig war, wurde in Aabenraa besonders vehement ausgetragen. Im Bürgerkrieg 1848 stellte die Bürgerschaft sich zunächst auf die Seite der aufständischen Schleswig-Holsteiner.

Nach Beendigung des Krieges 1850 galten beiden Sprachen offiziell als gleichberechtigt, wobei das Dänische allerdings vor allem in den Schulen Vorrang hatte. Der unausgestandene Konflikt führte 1864 zu einem weiteren Krieg, der sich aber anders als 1848 auf der zwischenstaatlichen Ebene entzündete.

Sehenswürdigkeiten (Quelle: Wikipedia):

  • Altstadt, vor allem in den Seitenstraßen wie Slotsgade (Schlossstraße), Nygade (Neue Straße), Store Pottergade (Große Töpferstraße) und Vægterpladsen (Wächterplatz) geschlossene Ensembles mit Bürger- und Handwerkerhäusern v. a. aus dem 18. Jahrhundert. Typisch ist die einstöckige Bauweise mit zur Straße weisendem Dreiecksgiebel und verglastem Standerker, in dem früher der Handwerker bei der Arbeit von der Straße sichtbar war. Zudem gibt es repräsentativere, zweistöckige Langhäuser mit Dachgauben. Manche Häuser – weiß oder farbig verputzt – weisen kunstvoll verzierte Portale und darüber eine Datierung, die Namen ihrer früheren Bewohner und deutsche oder lateinische Inschriften auf.

  • Nikolaikirche, im Kern noch aus dem 13. Jahrhundert

  • Schloss Brundlund, früher Sitz des Amtmanns, heute Kunstmuseum

  • Wassermühle am Schloss, das Wahrzeichen der Stadt

  • Museum, Stadtgeschichte und Geschichte der Seefahrt

  • Rathaus aus den 1840er Jahren, schlicht spätklassizistisch

  • Galgenberg, herrliche Aussicht über Stadt und Hafen

  • Frühere Navigationsschule, Geburtshaus Ernst Reuters, nördlich der Altstadt

  • Färbersmühle (Farversmølle), alte Wassermühle im Süden der Stadt

  • Postmeisterhof, Bürgerhaus mit schönem Park am Südertor

  • Schwensens Stift, altes Armenstift am Südertor

  • Ringreiter-Festplatz, in der Nähe des Schlosses

Aabenraa Havn:

am "Alten Hafen"

am "Alten Hafen"

Erstmals erwähnt wird der Hafen 1257, als Christoph I. den Zisterziensern aus Løgumkloster Zollfreiheit zusicherte, wenn sie ihren Seehandel über die Schiffsbrücke abfertigten. Nach Abflauen der Handelsaktivitäten ab der Mitte des 16. Jahrhunderts verfiel die Brücke und der Handel blühte erst wieder im 18. Jahrhundert auf. Um 1780 wurde das erste Hafenbecken, der Gammelhavn, fertiggestellt und um 1800 mit dem Tømmergårdshavn ein weiteres an der Mündung der Au Mølleå angelegt, wo die erste Werft entstand. Die Werftindustrie erlebte ihre Glanzzeiten in den 1850er Jahren, als dort bis zu 3500 Arbeiter beschäftigt waren. Mit der Schließung der letzten Werft 1883 endete diese Ära. Zuvor hatte die Stadt während des Krieges gegen England von 1807 bis 1814 den Großteil ihrer Flotte verloren, der Handel kehrte aber bereits in den 1820er Jahren zurück.

1864 galt Apenrade gar als führende Hafenstadt in Sønderjylland, in der Ostindienfahrer bis nach Übersee fuhren. 1889 wurde der Hafen an die Bahnstrecke Rødekro–Aabenraa angeschlossen und ein zweites Hafenbecken, der Sydhavn, wurde eingeweiht. Bereits ein Vierteljahrhundert später wurde vom dänischen König Christian X. am 23. Mai 1925 das größte Hafenbecken, der Nyhavn, eröffnet. Weitere Neuerungen waren der Yachthafen südlich der Auenmündung 1975, der Sønderjyllandskajen 1983 und die dort 1996 eingerichtete RoRo-Anlage.

Im März 2009 gab es am Aabenraa Havn 1283 Arbeitsplätze, davon entfielen etwa zwei Drittel auf hafenansässige Unternehmen.

Wohnmobilstellplatz Aabenraa Havn:

Info:

direkt am Hafen gibt es einen großen kostenpflichtigen Parkplatz auf dem man auch übernachten darf. Der Platz hat einen tollen Blick aufs Meer, Wasser und es gibt sogar Strom.

Für die Sanitäranlagen gibt es einen Code und eine Guthabenkarte für die Duschen beim Hafenmeister. Zahlung in EUR ist möglich. Die Guthabenkarte wird über einen Automaten zurückgegeben, der einem das Restguthaben auszahlt. Damit ist eine Abreise auch außerhalb der Öffnungszeiten des Hafenmeisterbüros möglich.

Grillen kann man auch am Hafen an einer öffentlichen Grillstelle, man muss nur Kohle mitbringen. Am Strandbad sind Hunde nicht erlaubt.

Stellplatz am Hafen

Stellplatz am Hafen

Die Gebühren können auch an einem Automaten (nur Kartenzahlung) entrichtet werden. Auf dem Quittungs-Beleg befindet sich der Zugangs-Code für das Sanitärgebäude.

Kosten:

Preis 24h inkl.2 Personen: 16.80 Euro

ganzjährig geöffnet, von Oktober bis April keine Sanitärnutzung / Ver- & Entsorgung

Wasser: Wasser im Preis enthalten

Entsorgung: Entsorgung im Preis enthalten

Strom: pauschal 3,40 Euro für 24h

Müll: Mülltonne vorhanden

Hunde: Hunde am Platz erlaubt

Kontakt:

Tel.: +45 746 289 85

Mobil: +45 404 233 46

eMail: asc@aabenraa-sejlclub.dk

Internet: www.aabenraa-sejlclub.dk

Adresse:

Kystvej 55, 6200 Aabenraa

Als Hilfe hier der Blick auf Google Maps: Wohnmobilstellplatz Aabenraa

Koordinaten:

55°02’04’’N, 09°25’24’’O

Wohnmobilstellplatz Aabenraa mit Google Street View:

Diese Website benutzt Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis zu ermöglichen. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.